Die perfekte User-Story

Existiert „die perfekte User Story“? Wie muss eine User Story aufgebaut sein, damit sie den Erwartungen deines Teams entspricht?

Als Product Owner ist man täglich damit beschäftigt, eine User Story nach der anderen zu verfassen.

Die Erwartungen sind hoch, man möchte seinem Team sowie Stakeholdern in Estimation- und Planning-Meetings qualitativ hochwertige User Stories liefern. Mit einer gut vorbereiteten User Story wird auch wertvolle Zeit gut genutzt, indem Diskussionen über den Aufbau, die Größe und den Inhalt der Story in Meetings vermieden werden.

Ihr wisst ja, Zeit ist Geld.

Also, was braucht es, damit auch deine User Story perfekt wird?

  • Titel
  • Story
  • User-Akzeptanz-Kriterien (UAKs)
  • Sonstige hilfreiche Informationen

Beginnen wir mit dem Titel

Der Titel muss die richtige Länge haben. Ist der Titel zu lang und komplex geschrieben, wird er meist nur zur Hälfte gelesen und nicht verstanden. Damit verlieren wir bereits die Motivation des Teams, da ihnen die Story schon beim Titel nicht zusagt.

Versuche deinen Titel kurzzuhalten, aber bringe auf den Punkt, was die Story beinhaltet. Ist der Titel kurz und knapp, aber dennoch aussagekräftig, so hast du es bereits geschafft, dass dein Team beim Lesen des Titels eine erste Vorstellung zum Inhalt deiner Story bekommt.

Hier einige Beispiele, um dir ein besseres Gefühl zu geben:

  • Zahlart Kauf auf Rechnung im Check-out verfügbar
  • Aktivierung der Wishlist
  • Neue Produktkategorie Schuhe hinzugefügt

Nun schreiben wir die Story

Hier solltest du unbedingt folgendem Aufbau folgen, damit die drei Kernfragen „Wer“, „Was“ und „Warum“ beantwortet werden:

Als … [Nutzer] möchte ich, dass … [Aktion], damit … [zu erreichendes Ziel].

perfekt user story

Ich gebe dir ein Beispiel:

Als Modelando-Kunde möchte ich, dass im Check-out die Zahlart „Kauf auf Rechnung“ verfügbar ist, damit ich meine Rechnung erst nach Erhalt der Ware begleichen muss.

Mit dieser Story wissen wir, wer (der Modelando-Kunde) sich was (Zahlart Kauf auf Rechnung im Check-out) wünscht und warum (damit die Ware erst nach Erhalt bezahlt werden kann).

Alles klar, so weit? – Prima, dann …

Machen wir weiter mit den UAKs

UAKs steht für User-Akzeptanz-Kriterien und heißt: was muss gegeben sein, damit der User die gegebene Anforderung als erledigt akzeptiert.

Die UAKs geben den verantwortlichen Entwicklern auch eine kleine Anleitung dafür, wie das Verhalten am Ende aussehen muss, damit die Story als erfüllt gilt.

In unserem Beispiel könnten die UAKs wie folgt lauten:

UAK 1: Die Zahlart Kauf auf Rechnung ist aktiviert

UAK 2: Der Kunde kann im Checkout-Schritt Zahlart die Zahlart Kauf auf Rechnung auswählen und damit den Check-out abschließen

Im Falle von möglichen Design-Vorgaben könnte man noch Folgendes aufnehmen:

UAK 3: Die Zahlart Kauf auf Rechnung wird im Modelando-CI ausgegeben und erscheint an zweiter Stelle der Zahlarten

 

Kitzelt es dich in den Fingern und du möchtest dich nun hinsetzen und die Story abarbeiten?

In einfachen Worten ist beschrieben, was zu tun ist. Technische Vorgaben sind nicht enthalten, denn dafür sind die Entwickler selbst verantwortlich. Beim Lesen dieser Story erreichen wir jeden – die Entwickler, unsere Stakeholder, den Kunden etc.

Je klarer die Anforderungen niedergeschrieben wurden, desto weniger Rückfragen wirst du erhalten.

Am Ende kannst du…

Weitere Informationen ergänzen

Liegen dir Designs vor? So hänge diese an, damit man sich direkt ein Bild davon machen kann, was erwartet wird.

Gibt es Abhängigkeiten zu anderen Stories? Dann vermerke diese umgehend, damit mögliche Blockaden vorab klar sind und ggf. aus dem Weg geräumt werden können.

 

Hier nochmal zusammengefasst einige Tipps, die dir dabei helfen, eine perfekte User Story zu schreiben:

  1. Nimm dir ausreichend Zeit dafür – die Zeit ist hier definitiv richtig investiert
  2. Schreib einen kurzen, aber aussagekräftigen Titel
  3. Formuliere die Story nach dem Wer – Was – Warum – Vorgehen
  4. Beschreibe UAKs in einfachen Worten
  5. Ergänze die Story mit allen notwendigen Informationen, die für die Umsetzung relevant sind

Hier siehst du eine Beispiel-Story, wie sie in Jira aussehen könnte:

screenshot jira perfekte user story

Andrea und das gesamte agile Team stehen dir zur Verfügung, um über agile Themen zu sprechen und dir dabei zu helfen, eine echte und effektive Veränderungskultur einzuführen. Hinterlasse uns eine Nachricht.

OKR vs. KPI: Warum Du OKRs einführen solltest?

Du kennst es vielleicht: Du sitzt in einem dieser Meetings, die regelmäßig stattfinden und in denen alle Mitarbeiter zu Neuheiten in den verschiedenen Abteilungen informiert werden, und plötzlich hörst du nur noch, dass jede Abteilung von OKRs spricht. Es scheint wohl im Trend zu sein, OKRs einzuführen und dies allen mitzuteilen. Und du fragst dich, was ist das überhaupt und warum macht das auf einmal jeder?

In diesem Blogpost erzähle ich dir, weshalb OKRs so beliebt sind und weshalb auch du es unbedingt einmal ausprobieren solltest.

Fangen wir mal ganz vorne an…

Was bedeutet OKR überhaupt?

OKR steht für Objectives and Key Results. Prima – und nun?

Die Einführung von OKRs ermöglicht es einer Organisation agiler zu werden, mehr Transparenz zu schaffen, sich auf die unmittelbar wichtigen Ziele zu fokussieren und die Motivation der Mitarbeiter zu steigern.

Das Objective wird dabei als qualitatives Ziel formuliert und wird damit als stark motivierend angesehen. Die Key Results dagegen werden als quantitative Ziele formuliert, um diese messbar zu machen.

 

Zur Veranschaulichung gebe ich dir ein Beispiel

Du bist der Besitzer einer Pizzeria im Glockenbachviertel und du möchtest deine Beliebtheit steigern.

Folgendermaßen könntest du nun dein Objective inklusive Key Results formulieren:

OKR oder KPI einführen blogpost

 

Objective: Pizzeria mit der höchsten Kundenzufriedenheit im Glockenbach bis zum Ende des Jahres

Key Results :

1: Beste Bewertung der Kundezufriedenheit aller Pizzerien im Glockenbach bei Portal X

2: Steigerung der aktuellen Zufriedenheitsbewertung von 3,9 auf 4,5 Sterne bei Google-Bewertungen

3: Erhöhung der Stammgastquote von 40 % auf 50 %

 

Ziemlich simpel, oder?

Und einige Vorteile bringt die Sache auch noch mit sich.

die Vorteile

Du kennst bestimmt die Problematik mit den Neujahrsvorsätzen. Meistens sind das Ziele wie „Gesünder essen“, „mehr Sport machen“, etc.

Eine Studie hat ergeben, dass drei Viertel der Vorsätze scheitern.

Warum ist das so?

Wie du siehst, haben diese Ziele keine messbaren Key Results und auch keine zeitlichen Angaben enthalten. Demnach ist es schwierig zu messen, wann das Ziel als erfüllt gilt. Was bedeutet es denn „mehr Sport“ zu machen? Wann habe ich das Ziel erreicht?

Man neigt auch gerne dazu, die Ziele immer weiter in das Jahr hinein zu verschieben und Ausreden zu finden, weshalb man noch nicht damit angefangen hat, denn schließlich hat man ja bis zum nächsten Silvester Zeit dafür.

Also was hilft nun dabei, deine Ziele zu erreichen?

  • Transparenz: Teile deine Ziele mit deinem Team, damit alle in die gleiche Richtung laufen
  • Messbare Key Results: Formuliere deine Key Results so, dass sie quantitativ messbar sind, damit du eine Anleitung hast und genau weißt, wann das Ziel erfüllt ist
  • Zeitliche Vorgaben: Setze dir eine zeitliche Vorgabe, damit du dein Ziel nicht aus den Augen verlierst, sondern weiter verfolgst
  • Fokus: Richte den Fokus auf unmittelbare wichtige Ziele innerhalb eines kurzen Zeitraums. Damit bleibst du fokussiert und erreichst in kleinen Schritten dein Ziel
  • Adaption: Reflektiere deine Ziele in regelmäßigen Abständen und passe sie entsprechend an
  • Kurzfristige Ziele: Formuliere deine Ziele am besten quartalsweise. So bleiben sie überschaubar und leichter zu verfolgen

Vielleicht denkst du nun, ich nutze bereits KPIs, da sind doch OKRs überflüssig?

KPIs vs. OKRs

Das ist nicht ganz richtig. KPIs und OKRs können sich sinnvoll ergänzen, aber KPIs sollten nicht OKRs ersetzen.

KPI steht für Key Performance Indicator und wie es der Name schon verrät, werden KPIs dafür verwendet, Leistungen zu messen. KPIs sind quantitativer Natur und orientieren sich am Output während OKRs qualitative Ziele abbilden und sich am Outcome orientieren.

{Kleiner Exkurs: Output vs. Outcome

Output heißt übersetzt Ausgabe und beschreibt, welches Arbeitsergebnis mit einer konkreten Aktivität erzielt wird. Dabei geht es um alle sichtbaren bzw. materiellen Erzeugnisse. Im Scrum-Umfeld wäre Output beispielsweise die Anzahl an erreichten Tickets in einem Sprint.

Outcome heißt übersetzt Ergebnis und beschreibt den tatsächlichen Mehrwert, der durch eine konkrete Aktivität gestiftet wird. Im Scrum-Umfeld wäre Outcome die Frage danach, ob das Sprintziel erreicht wurde.

Zusammengefasst heißt das: Outcomes sind Ziele, die du mit deinem Unternehmen erreichen möchtest und der Output ist das Resultat aus konkreten Aktivitäten oder Initiativen, die du unternimmst, um auf dem Weg zum Erreichen dieser Ziele voranzukommen.}

OKR oder KPI einführen

KPIs sollten somit als Teil von OKRs genutzt werden, denn damit kann ich meine Key Results abbilden und messen. Um auf das Beispiel von vorhin zurückzukommen: So wäre mein KPI für das Key Result 2: „Steigerung der aktuellen Zufriedenheitsbewertung von 3,9 auf 4,5 Sterne bei Google-Bewertungen“ die Anzahl der Sterne meines Restaurants bei Google.

Lass uns noch einen kurzen Blick in den Unternehmenskontext werfen.

Jede Organisation hat eine Vision und meistens so etwas wie einen 5-Jahres-Plan.

Als Individuum einer solchen Organisation ist es meistens sehr schwer, seinen eigenen Beitrag in Bezug auf die Vision und den 5-Jahres-Plan zu verstehen und den Wert darin zu erkennen.

Wenn ich nun aber hergehe und mir und meinem Team kleine, kurzfristige Ziele mit Schlüsselerfolgen setze, die in Richtung Vision führen, weiß jeder, welchen Beitrag er leisten muss, um der Vision näher zu kommen. Damit erreichen wir höhere Motivation und mehr Agilität, denn wir bewegen uns transparent und in kleinen Schritten auf das „große“ Ziel zu. Wir sind auch in der Lage je nach Einflussfaktoren auf unsere Zielsetzungen zu reagieren und diese anzupassen.

Versuch es mal und komm gerne auf mich zu, wenn ich dir dabei helfen kann oder um deine Erfahrungen mit OKRs mit mir zu teilen! Ich freue mich drauf!

Hier finden Sie mehr Informationen über unserer Leistungen 😉

Artikel von Andrea Folger

Meine liebsten JIRA Admin Features

JIRA ist eines der bekanntesten und meistgenutzten Werkzeuge für agile Projekte. Laut Atlassian wird es von mehr als 180.000 Kunden in über 190 Ländern für das Projektmanagement oder die Problemverfolgung verwendet. Aber welche JIRA Admin Features sind wirklich praktisch ?

Wir anarconisten benutzen alle JIRA – in Kundenprojekten aber auch intern in unserer Organisation.

 

Duong_ProfilbildDuong, eine unserer Expertinnen und JIRA Admin in verschiedenen Projekten, verrät uns ihre liebsten Features. Nicht alle der folgenden Funktionen sind in der Standardversion von JIRA enthalten, aber sie helfen dir viel Zeit zu sparen.

 

 

scriptrunner_logo_JIRA Admin Featuremit Adaptavist Scriptrunner Add-on

Als ein anderer User anmelden mit Scriptrunner

scriptrunner_shortcut_JIRA Admin Feature

Scriptrunner ist ein super tolles Tool, das das Leben eines Jira-Admins leichter macht. „Switch to a different user“ – ein Built-in Skript von Scriptrunner hilft dabei, eine Jira Instanz als ein normaler User zu erfahren. Dadurch können Jira-Admins herausfinden, was nicht stimmt mit dem User Account. Einfach als ein User einzuloggen ist viel leichter als Troubleshooting durch Email oder Kommentare in einem Ticket.

Daten aus der Datenbank ziehen mit Scriptrunner

scriprunner JIRA Admin Feature

Ich gebe zu, besonders häufig kommt es nicht vor, dass Jira-Admins Daten aus der Datenbank einer Jira-Instanz bräuchten. Ab und zu habe ich solche Situationen aber bereits erlebt.

Als Admin kommt man an manche Sprint Infos nicht durch UI, zum Beispiel in welchem Board das Sprint ursprünglich erstellt wurde. Scriptrunner bietet ein Skript, mit dem man alle Infos aus der Datenbank ziehen kann, ohne sie zu updaten. Hier findest du genaue Infos zum Script Connecting to databasesQuerying the Current JIRA Database.

 

configuration_manager_shortcuts_JIRA Admin Featuremit Power Admin & Configuration Manager Add-on

Konfigs managen mit Power Admin

Power_Admin_JIRA_Admin Features

Configuration Manager ist unschlagbar, wenn es um Migrationen einer Jira-Instanz geht. Ein zusätzliches Tool – das zusammen mit Configuration Manager kommt ist Power Admin. Power Admin hilft beim Managen aller möglichen Konfigurationen: Custom Fields, Status, Issue Type, Schemes usw.. Am besten finde ich, dass beim Updaten einer Konfiguration durch Power Admin, die spezifische Konfiguration in allen Elementen der ganzen Instanz automatisch entsprechend angepasst wird. Zum Beispiel zeigt Power Admin wie viele Custom Fields eine Instanz momentan hat, wo jedes Custom Field benutzt wird und wie viele Tickets Werte auf jedem Custom Field haben. Und wenn man ein Custom Field umbenennt, wird der Custom Field Name in allen Boards, Filtern usw. angepasst. Das spart Zeit und vereinfacht den Job eines Jira-Admins.

„Automation for Jira“ ist ein Time-saver

Dieses Feature ist direkt in JIRA.

liebsten JIRA Admin Features

Automation for Jira ist eine native Funktion von Jira, die wirklich fortschrittlich ist. Eine beliebte automatische Funktion ist, ein Ticket in den nächsten Status zu schieben, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Man kann damit ziemlich komplizierte Automationen aufbauen mit zahlreichen Triggern, Conditions und Actions. Die Automation funktioniert nicht nur für aktuelle Tickets, sondern auch mit verlinkten Tickets, natürlich unter bestimmten Bedingungen. Das Tool ist nicht nur für Jira-Admin interessant, auch Projekt-Admin können eigenständig projektweise Automationen erstellen.

Willst du uns zeigen, welche Funktionen in Jira du drauf hast? Dann komm zu uns als Atlassian Consultant. Schick uns deine Bewerbung an jobs@anarcon.de

 

button_bewerbung

anarcon wird Teil der Scandio-Familie

Seit 2017 hat anarcon auf dem IT-Beratungsmarkt im Bereich Atlassian-Beratung und Agile-Expertise viele Erfahrungen, Kunden und Partner gewonnen.

anarcons Reise geht nun in die nächste Runde und wir werden Teil der Scandio-Familie!

logo von Scandio

Mit mehr als 160 Personen deutschlandweit unterstützt Scandio Kunden im Bereich der agilen Softwareentwicklung, der IT-Beratung und dem Cloud Systems Engineering. Partnerschaften u.a. mit Amazon Web Services und Atlassian sind zusätzliche Garantien für stetiges Wachstum. Zusammen mit dem Know-How der Scandio wollen wir unsere Kompetenzen weiter ausbauen und die Digitalisierung vorantreiben.

Die Expertise und die Kultur unserer anarcon Consultants in den Bereichen Atlassian Consulting, agiles Management Tooling und agile Beratung sind der ideale Fit für eine spannende gemeinsame Zukunft mit der Scandio.

 

Wer mehr über unsere Zusammenarbeit erfahren möchte: Hier geht es zum Beitrag der Scandio und hier zu den News der HiQ.

 

 

Server-Migration – Der erste Schritt in die Atlassian Cloud

Nicht mehr lange bis zum Ende des Server Supports von Atlassian Produkten. Seit Februar 2022 sind Up- oder Downgrades  (des User Tier) für Server-Produkte oder Apps nur noch durch einen Umzug entweder in die Cloud oder zu Data Center möglich. Ab Februar 2023 wird dann der Verkauf von Apps für bestehende Server-Instanzen nicht mehr möglich sein, ab Februar 2024 wird der Server-Support komplett eingestellt.

Das heißt es ist höchste Zeit sich mit der Thematik Cloud auseinanderzusetzen. Damit es unsere Kunden und alle Interessierten möglichst einfach haben, steht unser anarcon Consulting Team an Ihrer Seite. Unser Expertenteam greift Ihnen gerne unter die Arme und erkennt durch unseren Health-Check ihrer Atlassian Instanzen schnell Ihre Bedürfnisse und kann Ihre Migration so individuell für Sie aufbereiten.

In diesem Artikel wird der anarcon Ansatz, mit dem unsere Kunden individuell und sicher in die Cloud migrieren, beschrieben. Abschließend wird gezeigt, wie einfach Sie Ihre bestehenden Confluence und Jira Apps mitnehmen können.

Der Ablauf einer Cloud Migration

Obwohl jeder Weg in die Cloud sehr individuell ist, haben wir ein Vorgehen an das wir uns bei Migrationen halten. Dabei gibt es mehrere Phasen, die in den nächsten Absätzen kurz erklärt werden.

Cloud Migration_Lifecycle_anarcon

  • Assess (Bestandsaufnahme)

In der ersten Phase gleichen wir unsere Daten des Health-Checks mit Leitfäden zur Cloud-Qualifizierung an, berechnen mit dem Preiskalkulator einen ungefähren Preis und stellen Sicherheit, Compliance und rechtliche Unterstützung der Umgebung sicher. Des Weiteren werden Support-Angebote vorbereitet und die mögliche Apps werden bewertet.

  • Plan

Beim Planen wird eine Cloud-Dokumentationsbibliothek und ein öffentlicher Migration Hub erstellt, damit wir effizient und auch transparent zusammen mit dem Kunden arbeiten können.

  • Prepare

In der dritten Phase wird ein Kommunikationsplan aufgestellt, es werden App-Migrationspfade aufgezeigt, die Strategie der Benutzermigration wird besprochen, die Benutzer werden geschult und die Quellinstanz wird bereinigt.

  • Test

Es werden Testmigrationen und Benutzer-Akzeptanztests durchgeführt. Apps werden schon mal installiert und migriert. Dazu wird der Atlassian Support eingebunden für eine produktive Migration.

  • Migrate

Hier werden endgültige Go bzw. NoGo Entscheidungen getroffen, User werden umgeleitet und die Quellinstanz wird in den schreibgeschützten Modus versetzt.

  • Launch

Jetzt ist es fast geschafft! Die neuen User werden in der neuen Cloud-Umgebung begrüßt und werden auch durch Schulungen weitergebildet, damit sie die neue Umgebung gleich effizient nutzen können. Zu guter Letzt gibt es einen Rückblick auf die Migration, um die Prozesse immer weiter zu optimieren.

Exkurs: Kundensupport und Confluence Dokumentenmanagement mit der K15t Scroll Solution

Der nächste Schritt ist die sinnvolle Strukturierung und Verwaltung Ihrer Confluence-Instanz und deren Inhalte. Nehmen wir zum Beispiel die Verwaltungsseiten und Dokumentationen zu Ihren Dienstleistungen und Service-Produkten. Zu Beginn: Wenn Kunden den Mehrwert in Ihren Produkten sehen, bleiben sie ihnen auch treu.

 

Wie können Sie sicherstellen, dass Ihre Kunden den Wert Ihres Dienstleistungsportfolios erkennen?
Kunden haben während der Nutzung Ihres Services oder Produktes verschiedene Kontaktpunkte, z. B. mit Ihrem Marketingmaterial, Ihren Support-Mitarbeitern oder Ihrer Produktdokumentation. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, den Mehrwert frühzeitig, häufig und an jedem einzelnen Berührungspunkt zwischen Ihren Kunden und Ihren Dienstleistungen zu vermitteln.

Sie können dies erreichen, indem Sie sicherstellen, dass die richtigen Personen in den richtigen Kanälen mit den richtigen Informationen ausgestattet sind. Und auch wenn es vielleicht nicht offensichtlich ist – eine gute Dokumentation ist das Herzstück Ihrer Kundenstrategie. Ein Beispiel:  Die Veröffentlichung eines gut durchdachten Support-Bereichs ermöglicht es Ihren Kunden, sich schnell und zuverlässig selbst zu informieren. Durch den zusätzlichen Aufbau einer internen Wissensdatenbank geben Sie Ihren Support-Teams die Möglichkeit, effizient und präzise auf die Anliegen Ihrer Kunden einzugehen und das Vertrauen der Kunden zu stärken.

Stellen Sie sich den Mehrwert vor den Sie liefern können, wenn jeder im Team – Berater, Produktmanager und Abteilungsleiter – gemeinsam das notwendige Wissen schaffen und aufbauen könnten, das dann über die verschiedenen Berührungspunkte leicht mit den Kunden geteilt werden kann.

Erschließen Sie das Potenzial Ihrer Produkte

Um dies umzusetzen, brauchen Sie eine Lösung, die Wissen von allen beteiligten Seiten integrieren kann und sowohl für Kunden als auch intern verfügbar ist. Hier kommt die Scroll Solution Suite von K15t ins Spiel. Scroll ist eine Dokumentationslösung, die für Confluence entwickelt wurde.

Sie besteht aus einer Sammlung von Atlassian Marketplace Apps, mit denen Sie die Kernfunktionalität von Confluence erweitern können. Mit der K15t Scroll Suite können Sie Ihre Confluence Dokumentation direkt in einem Online Help Center oder als PDF- und Word-Dateien veröffentlichen und gleichzeitig fortschrittliche Content-Management-Funktionen wie Versionierung und Variantenmanagement nutzen.

Zusammen ermöglichen sie Ihnen die Erstellung einer flexiblen, erweiterbaren Dokumentationslösung, die Ihr Team stärkt und Ihre Kunden unterstützt.

Fazit:

So ganz ohne Cloud geht es heutzutage eigentlich schon gar nicht mehr. Privatanwender nutzen schon viele Cloud-Angebote und bei Unternehmen sind Cloud-Services für Bereiche wie CRM, CMS, Projektmanagement, Sicherheit oder Datenspeicherung bereits jetzt sehr beliebt.
Welche Gedanken müssen Sie sich zur Cloud Migration für Ihr Unternehmen machen? Die wichtigsten zwei Punkte sind die Useranzahl und die Apps, die mit migriert werden müssen. Bei den Apps kann K15t mit ihren Cloud Apps helfen und um den Rest kümmern wir uns – natürlich gemeinsam mit Ihnen.

Wenn Sie Interesse an einer Cloud Migration haben, kommen Sie gerne auf uns zu. Schreiben Sie einfach eine Mail an info@anarcon.de und wir werden auf Sie zukommen.

 

4 Gründe warum Sie in die Atlassian Cloud wechseln sollten

Nicht mehr lange bis zum Ende des Server Supports von Atlassian Produkten. Seit Februar 2022 sind Up- oder Downgrades (des User Tier) für Server-Produkte oder Apps nur noch durch einen Umzug entweder in die Cloud oder zu Data Center möglich. Ab Februar 2023 wird dann der Verkauf von Apps für bestehende Server-Instanzen nicht mehr möglich sein, ab Februar 2024 wird der Server-Support komplett eingestellt.

Das heißt es ist höchste Zeit sich mit der Thematik Cloud auseinanderzusetzen. Damit es unsere Kunden und alle Interessierten möglichst einfach haben, steht unser anarcon Consulting Team an Ihrer Seite. Unser Expertenteam greift Ihnen gerne unter die Arme und erkennt durch unseren Health-Check ihrer Instanzen schnell Ihre Bedürfnisse und kann Ihre Migration so individuell für Sie aufbereiten.

Die Vorteile einer Cloud Migration

Privat nutzen Menschen weltweit die Cloud bereits sehr häufig um geräteübergreifend Fotos zu speichern, den Kontostand zu checken, oder Musik, Serien und Filme bei einem Streaminganbieter abzurufen. Warum sollte die Cloud dann nicht auch unsere Arbeitswelt einfacher machen? Auf alle Vorteile der Cloud einzugehen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Deswegen wird im Folgenden nur auf vier Vorteile eingegangen.

Atlassian Cloud ROI

  • Sicherheit

Das Expertenteam von Atlassian kümmert sich rund um die Uhr um die Sicherheit Ihrer Daten und mit zusätzlichen Sicherheitskontrollen wie SAML-SSO, mehreren Authentifizierungsrichtlinien und SCIM-Benutzer-Lifecycle-Management mit Atlassian Access sorgen Sie ganz einfach für die zusätzliche Sicherheit in Ihrem Unternehmen.

  • Flexibilität

Das Hauptmerkmal der Cloud ist die Flexibilität, denn sie ist skalierbar. Die Anforderungen eines Unternehmen können sich ständig ändern. Ihr Unternehmen wächst oder Ihre Bandbreitenanforderung ändert sich? Die Kapazität lässt sich auf den Remote-Servern eines Cloud-Dienstes rasch erweitern. Gleiches gilt, wenn Sie einmal weniger Platz brauchen. Sie zahlen nur für die tatsächlichen Nutzer und die Server-Hardware passt sich vollautomatisch Ihren Bedürfnisse an.

  • Einfache Wartung

Laut einer Umfrage nehmen Routinearbeiten zur Aufrechterhaltung des Betriebs fast die Hälfte (44 Prozent) der wöchentlichen IT-Zeit in Anspruch. Infolgedessen geben 56 Prozent der CIOs an, dass sie nicht alles erledigen können, was das Unternehmen braucht, und 74 Prozent sagen, dass sie Gefahr laufen, ihren Wettbewerbsvorteil zu verlieren.

Einer der größten Vorteile einer Umstellung auf die Cloud ist die Entlastung Ihres IT-Teams von Sicherheit, Upgrades und Serverwartung. Bei einer On-Premise-Installation muss die IT-Abteilung alles selbst erledigen – oft sogar manuell. Bei der Cloud übernimmt Ihr Anbieter die schwere Arbeit der Wartung, Ressourcenskalierung, Sicherheitsaktualisierungen und Fehlerbehebungen, sodass sich Ihre Teams auf strategische Aufgaben wie Prozessverbesserungen, Teamunterstützung und Planung konzentrieren können.

Ganz zu schweigen davon, dass die Cloud die Zahl der Support-Tickets oft erheblich reduziert. Laut einer Studie von Zendesk melden interne Support-Teams durchschnittlich 500 Support-Tickets pro Monat.

  • Datenschutz und Data Residency

Die Produkte und Praktiken von Atlassian sollen Ihnen ermöglichen, Ihre Daten aktiv zu verwalten und zu kontrollieren und Ihr Unternehmen dabei zu unterstützen, weltweite Datenschutzauflagen wie die DSGVO zu erfüllen. Dank Data Residency erhalten Sie die Kontrolle darüber, wo Ihre definierten Produktdaten für Jira Software, Jira Service Management und Confluence gehostet werden. Sie können entscheiden, ob Daten weltweit verteilt oder an einem bestimmten geografischen Standort, etwa in Europa oder den USA, aufbewahrt werden sollen.

Wenn Sie mehr über das Thema Data Residency bzw. Datenresidenz wissen wollen, laden Sie sich doch das E-Book von Atlassian runter.

Fazit

So ganz ohne Cloud geht es heutzutage eigentlich schon gar nicht mehr. Privatanwender nutzen schon viele Cloud-Angebote und bei Unternehmen sind Cloud-Services für Bereiche wie CRM, CMS, Projektmanagement, Sicherheit oder Datenspeicherung bereits jetzt sehr beliebt. Ich hoffe die genannten Vorteile bewegen Sie dazu, auch ihre Arbeitswelt durch die Cloud zu vereinfachen. Wir unterstützen Sie gerne auf Ihrem Weg (Hier findest Du mehr Details) !

Im nächsten Blogpost erfahren Sie mehr über unseren Ansatz der Cloud Migration und wie Ihnen die Apps von K15t das Leben einfacher machen kann.

Auf ein Flat White mit Pascal

Servus Pascal, was machst du genau in der anarcon?

Servus Dani! In der anarcon bin ich im Business Consulting und habe dort auch Verantwortlichkeiten und führende Aufgaben. Die Themen sind sehr unterschiedlich. Ich bin im Account Management tätig, das heißt ich darf Kunden betreuen, Kunden aufbauen, Neukunden gewinnen und Pitchen beim Kunden. Ich bin aber auch in Projekten operativ tätig und bin Teil mehrerer Teams bei einem unserer großen Kunden. Meine Hauptaufgaben sind in der klassischen Management Beratung und Methodenberatung im Sinne von agiler Transformation. Nebenher unterstütze ich natürlich auch unser Marketing Team, Recruiting und bespreche mit Volker (Geschäftsführer) unsere Strategie.

Warum bist du Consultant geworden?

Die abwechslungsreiche, fordernde Arbeit, welche ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Lösungskompetenz erfordert, passt perfekt zu meinen Stärken. Dazu kommt noch, dass ich durch den direkten Kontakt in das Senior Management unserer Kunden auch eine ganzheitliche Sicht auf die jeweiligen Organisationen bekomme. Das Reisen macht normalerweise auch einen Teil unserer Arbeit aus und ist gleichzeitig auch eines meiner liebsten Hobbys.

Wie schaut ein normaler Arbeitstag bei dir aus?

Da es häufig vorkommen kann, dass ich sehr viele unterschiedliche Themen am Tag habe, ist es für mich besonders wichtig mich in der Früh als Erstes zu organisieren. Dabei erstelle ich mir ein Tagesbacklog mit Kanban und priorisiere dort dann alle Aufgaben des Tages. Ich versuche mir hierbei immer die Frage zu stellen: „Was bringt unseren Kunden den größten Mehrwert?“. Ab ca. 9 Uhr geht dann das Tagesgeschäft mit unterschiedlichen Projekten und Meetings los. Woran ich aktuell noch arbeite, ist ein kleines Recap/Retro am Abend, um den Tag Revue passieren zu lassen und aus den Erkenntnissen zu lernen.

Wie ist die Unternehmensstruktur in der anarcon?

Wir bei der anarcon haben kaum bis gar keine Hierarchien. Wir haben eine logische, rechtliche Hierarchie und das ist unser Geschäftsführer Volker. Darüber hinaus haben wir Prokuristen, wo ich auch einer davon sein darf. Diese vertreten das Unternehmen in wichtigen vertraglichen Fragen. Teams bilden sich fachübergreifend zu bestimmten Projekten oder Tools. Verantwortliche gibt es natürlich in den einzelnen Teams auch. Diese sind in der Praxis meistens unsere Accounts Heads, die für die Kunden zuständig sind.

Wie funktioniert der Gedanke der eigenverantwortlichen Teams? 

Die gemeinsame Mission fördert die Frage, wer welche Stärken einbringen kann. Es gibt Menschen, die gerne Verantwortung übernehmen und es gibt Menschen, die lieber im Hintergrund arbeiten. Durch die Eigenverantwortung der Teams hinterfragen sich die Teams auch selbst viel mehr und finden so unter erhöhter Motivation ihren ganz eigenen Lösungsansatz. So bilden sich unsere interdisziplinären Teams und das funktioniert meiner Meinung nach sehr gut.

Wie läuft die Remote Arbeit? Vor allem in den letzten zwei Jahren?

Sowohl im Kundenumfeld als auch intern hat sich schon sehr viel getan. Man ist mittlerweile ständig in Calls und macht nahezu fast alles virtuell. Das hat natürlich den Vorteil, dass man effizienter arbeiten kann, da man sich viele Wege spart. Dies gibt den Menschen auch mehr wirkliche Freizeit und Raum für Erholung. Die Remote Arbeit an sich bietet einfach mehr Freiheiten für Kolleg:innen mit Kindern oder für reisefreudige Menschen wie mich. Ich reise beispielsweise auch gerne mal am Donnerstag nach der Arbeit in eine andere Stadt und arbeite dann am Fre

itag Remote.

Schwierig finde ich es allerdings, dass sich eine Arbeitsweise einstellt, die aufgrund der extremen Effizienzoptimierung nur wenig Raum für Kreativität und konzentrierte Arbeit zulässt. Teilweise habe ich zwischen Calls keine Zeit, um das vergangene Meeting nachzubereiten oder mir mal einen Kaffee zu holen. In vielen Unternehmen gibt es schon gewisse Regeln, damit sich das ein wenig bessert. Zum Beispiel finden Meetings immer nur um 15 nach statt oder es werden Meeting-freie Vormittage eingeführt. Diese Ideen werden in meiner Beobachtung vor allem in Enterprises derzeit noch nicht mit der erforderlichen Disziplin umgesetzt, aber der Ansatz ist auf jeden Fall der richtige.

Das Thema Vertrauen spielt im Kundengeschäft eine zentrale Rolle und ist in Remote Zeiten deutlich schwieriger aufzubauen, da es einfach weniger persönlichen vor Ort Kontakt zum Kunden gibt. Vor der Pandemie ist man noch öfter gemeinsam Essen gegangen oder konnte die Kundenbindung durch Events stärken. Diese Sachen gehen mir in der Remote Arbeit ein bisschen verloren. Ich wünsche uns sehr, dass es bald wieder eine gesunde Balance zwischen wertvollem, persönlichem Kontakt und den neu erkannten Vorteilen der Remote Arbeit gibt.

Gibt es bei dir besonders stressige Tage? Wenn ja wie gehst du damit um?

Tatsächlich ist das Belastungslevel in unserem Geschäft meistens etwas höher, weswegen ich meine Tätigkeiten wie bereits angesprochen, in der Früh sorgfältig nach Wichtigkeit priorisieren muss. Dabei konzentriere ich mich meist auf die drei für unser Unternehmen wichtigsten Aufgaben des Tages – so gerate ich oftmals erst gar nicht in potenziell stressige Situationen, weil ich weiß welche Themen vorrangig zu bearbeiten sind.

Es gibt auch noch einige effektive Zeitmanagement Methoden, die ich sehr empfehlen kann. Bei der Pomodoro-Technik beispielsweise geht es darum den Tag in 25 Minuten Arbeitseinheiten (für ein Thema!) einzuteilen, damit man eine Balance aus konzentriertem Arbeiten und Pausen hat. Oder meine Lieblingsmethode „Eat the frog“, bei welcher man mit der unangenehmsten Aufgabe des Tages startet um danach mit hoffentlich mehr Leichtigkeit an die weiteren Themen zu gehen.

Ein gewisses Maß an Gelassenheit kann ich sowieso nur jedem empfehlen. Nicht alles persönlich nehmen, nicht alles auf die Waagschale legen. Das ist aber zugleich auch meine größtes Wachstumsfeld, da ich mich als sehr ambitionierten Menschen beschreiben würde.

Gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten?

Das Thema Weiterbildungen und Training ist unglaublich wichtig, da es neue Türen in der Arbeitswelt öffnen kann. Ich blocke mir gerne mal am Freitag oder an Randzeiten eine Stunde, um Trainings beispielsweise via LinkedIn Learning oder Udemy zu absolvieren. Ich möchte jeden dazu ermutigen die eigene Weiterentwicklung nicht zu vernachlässigen und sich Inspiration für Innovation zu suchen, aber auch das hat wieder sehr stark mit dem Priorisieren von Aufgaben zu tun.

Vielen Dank für deine Zeit, Pascal!

 

anarcon ist Apptio Targetprocess Partner!

Die Produkte von Apptio ermöglichen es Führungskräften, eine optimale finanzielle Leistung in ihrem Unternehmen zu erzielen. Mehr als 60 Prozent der Fortune-100-Unternehmen vertrauen Apptio bei der Verwaltung ihrer Ausgaben für das gesamte IT-Portfolio und darüber hinaus, damit sie sich auf die Bereitstellung von Innovationen konzentrieren können. Apptio erfasst automatisch riesige Mengen an unternehmens- und technologiespezifischen Finanz- und Betriebsdaten und strukturiert sie intelligent, so dass die Benutzer in allen Bereichen Berichte erstellen, analysieren, planen und ihre Investitionen gemeinsam, effizient und sicher verwalten können.

Daher sind wir sehr stolz verkünden zu dürfen, dass anarcon offizieller Teil der Partner-Community von Apptio ist! Durch den Einsatz innovativer Methodenberatung zur agilen Skalierung und der Implementierung des Apptio Flagship Produktes Targetprocess unterstützen wir Ihr Unternehmen auf dem Weg zur Lean Enterprise.

anarcon und Targetprocess – das perfekte Match, auch für Ihr Unternehmen.

Mein Name ist con. anarcon! Einblick in unser Teamevent: Forum 2021

Das anarcon Forum ist ein internes Event, das jedes Jahr stattfindet. Im anarcon Forum geht es um aktuelle Themen, aber vorallem um das, was wir „stage is yours“ nennen. Jeder hat die Möglichkeit, einen Vortrag über 20 Minuten mit einem selbstgewählten Thema zu halten. Die Themen der Vorträge waren unser CRM Tool, die Einführung von Confluence und Jira bei einem unserer Kunden und unser erstes Online Event ITSM Coffeebreak. Dieses Jahr hat das Forum das vierte Mal stattgefunden und wir haben uns sehr gefreut, das ganze Event wieder in unserem Büro ausrichten zu dürfen. Zwar mussten alle Beteiligten eine Maske tragen, aber es war auf jeden Fall wieder schön, fast alle Gesichter wiederzusehen.

Bevor wir mit der Veranstaltungen begonnen haben, hat unser Head of HR (Happiness & Relations) Sofie ein paar Aufwärmspiele gemacht, da es sogar ein paar Kollegen gab, die sich wegen Lockdown und Homeoffice-Pflicht das erste Mal in Person gesehen haben. Vielen Dank dafür Sofie! Jetzt wissen wir wer die längsten Haare hat und wer schon am längsten bei der anarcon dabei ist.

Stage is yours

Wir hatten dieses Jahr wieder drei spannende Vorträge, die im Folgenden kurz zusammengefasst werden:

Unser neues CRM Tool

Unser Kollege Gregor hat den Fortschritt unseres internen Projekts „CRM“ vorgestellt. Er hat zusammen mit unserem Marketingkollegen Daniel alle Account Heads interviewt, um eine Bedarfsanalyse anzufertigen und das richtige Tool zu finden. Das richtige Tool ist nun gefunden und wird über eine zweiwöchige Testphase noch genauer unter die Lupe genommen, bevor es dann bei uns zum Einsatz kommt. Wir haben uns für Hubspot entschieden, da es sich super mit unseren Tools Jira und Microsoft 365 verbinden lässt. Wir bleiben gespannt!

Einführung von Confluence und Jira beim Kunden

Kathi und Chris, ein Teil unseres Dreamteams beim Kunden, haben in ihrem Vortrag die Einführung von Confluence und Jira beim Kunden vorgestellt. Ziel war der Aufbau einer Jira und Confluence Arbeitsumgebung auf der Atlassian Cloud. Die Klammer und Sicherheitsbrücke hat Atlassian Access gebildet, wodurch alte Schatten-IT sofort aufgedeckt wurde und eine zentrale Kontrolle durch die Global IT erfolgen kann. Der nächste Schritt war der Aufbau einer weiteren Unterstützungskomponente durch unser Application Advisory Team. Bei User-Requests und Troubleshooting Anfragen wurde das AAT angesprochen, das die Themen direkt gelöst hat. Kathi agierte als interims Product Owner und hat so sehr eng mit dem Kundenteam zusammengearbeitet. Die ersten Confluence Server wurden schon in die Cloud umgezogen und die Jira Instanzen folgen bald. Die Einführung von Confluence und Jira bietet jedem Unternehmen enorme Vorteile und stellt sicher, dass alle Informationen untereinander ausgetauscht werden und für jeden zugänglich ist. Dadurch kann das gesamte Unternehmen effizienter arbeiten. Klingt interessant? Dann komm doch auf uns zu!

ITSM Coffeebreak

Am 10.06.21 hat unser erstes Online-Event zum Thema ITSM stattgefunden. Unser Marketingkollege Daniel hat die Planung, die Durchführung und die Lessons Learned für uns zusammengefasst. Vor der Veranstaltung wurde eine Survey Monkey Umfrage an alle Interessenten geschickt, damit sie bestimmen dürfen über welche Themen im Event gesprochen wird. David Marlow, Enterprise Solutions Advocate Manager EMEA bei Atlassian, hat in seinem Vortrag „Unlocking ITSM for high Velocity Teams“ die Themen aus der Umfrage in seinen Vortag einfließen lassen und als i-Tüpfelchen hat unser Kollege Roland dann auf einer Testinstanz live gezeigt, welches Potential ITSM haben kann. Da das Format gut angekommen ist, wollen wir es fortsetzen. Sobald es was Neues gibt, erfahrt ihr es natürlich als Erstes.

Organisatorische Punkte

Im ersten Punkt des „Orga-Krams“ hat Sofie unsere Recruiting Kampagnen und Maßnahmen der letzten Monate vorgestellt. Wir als anarcon sind nämlich ziemlich cool und ein großartiger Arbeitgeber, aber scheinbar wissen das nicht alle. Dies haben wir versucht, mit einem Design-Thinking-Ansatz zu lösen. Das war nicht nur super lustig und hat Spaß gemacht, sondern war auch noch richtig produktiv. Wie würdet ihr als James Bond Werbung für euer Unternehmen machen? Wir haben da schon was für uns gefunden!

Unsere Tina, Head of Finance, hat uns anschließend die Zahlen des ersten Halbjahrs 2021 vorgestellt und mit den Zahlen des ersten Halbjahres 2020 verglichen.
Dann hatten wir noch diverse Themen, am interessantesten davon dürfte wohl der von uns geplante Montessori-Workshop sein, in dem es um das Thema „Connect your Skills to the Market“ gehen soll. Daniel hat noch unseren Podcast „anarcast – Zusammen lernen“ vorgestellt, apropos, den findet ihr hier.

Das letzte Wort hat wie immer unser CEO Volker. Wir ziehen gegen Ende des Jahres um und Volker hat uns das neue Office vorgestellt. Wir freuen uns schon drauf! Anschließend wurde unsere Strategie für das nächste Jahr vorgestellt.

Zum Abschluss der offiziellen Veranstaltung gab es dann noch eine offene Fragerunde und jeder hat am Ende kurzes Feedback zum Forum gegeben.

Resümee

Danach haben wir uns Riesenschnitzel, das ein oder andere Bier im Steinheil 16 redlich verdient. Insgesamt ein voller Erfolg, das Feedback war super und es war großartig, alle mal wieder außerhalb der rechteckigen Kästchen zu sehen.

Junior Technical Consultant (w/m/d)

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