Server-Migration – Der erste Schritt in die Atlassian Cloud

Nicht mehr lange bis zum Ende des Server Supports von Atlassian Produkten. Seit Februar 2022 sind Up- oder Downgrades  (des User Tier) für Server-Produkte oder Apps nur noch durch einen Umzug entweder in die Cloud oder zu Data Center möglich. Ab Februar 2023 wird dann der Verkauf von Apps für bestehende Server-Instanzen nicht mehr möglich sein, ab Februar 2024 wird der Server-Support komplett eingestellt.

Das heißt es ist höchste Zeit sich mit der Thematik Cloud auseinanderzusetzen. Damit es unsere Kunden und alle Interessierten möglichst einfach haben, steht unser anarcon Consulting Team an Ihrer Seite. Unser Expertenteam greift Ihnen gerne unter die Arme und erkennt durch unseren Health-Check ihrer Atlassian Instanzen schnell Ihre Bedürfnisse und kann Ihre Migration so individuell für Sie aufbereiten.

In diesem Artikel wird der anarcon Ansatz, mit dem unsere Kunden individuell und sicher in die Cloud migrieren, beschrieben. Abschließend wird gezeigt, wie einfach Sie Ihre bestehenden Confluence und Jira Apps mitnehmen können.

Der Ablauf einer Cloud Migration

Obwohl jeder Weg in die Cloud sehr individuell ist, haben wir ein Vorgehen an das wir uns bei Migrationen halten. Dabei gibt es mehrere Phasen, die in den nächsten Absätzen kurz erklärt werden.

Cloud Migration_Lifecycle_anarcon

  • Assess (Bestandsaufnahme)

In der ersten Phase gleichen wir unsere Daten des Health-Checks mit Leitfäden zur Cloud-Qualifizierung an, berechnen mit dem Preiskalkulator einen ungefähren Preis und stellen Sicherheit, Compliance und rechtliche Unterstützung der Umgebung sicher. Des Weiteren werden Support-Angebote vorbereitet und die mögliche Apps werden bewertet.

  • Plan

Beim Planen wird eine Cloud-Dokumentationsbibliothek und ein öffentlicher Migration Hub erstellt, damit wir effizient und auch transparent zusammen mit dem Kunden arbeiten können.

  • Prepare

In der dritten Phase wird ein Kommunikationsplan aufgestellt, es werden App-Migrationspfade aufgezeigt, die Strategie der Benutzermigration wird besprochen, die Benutzer werden geschult und die Quellinstanz wird bereinigt.

  • Test

Es werden Testmigrationen und Benutzer-Akzeptanztests durchgeführt. Apps werden schon mal installiert und migriert. Dazu wird der Atlassian Support eingebunden für eine produktive Migration.

  • Migrate

Hier werden endgültige Go bzw. NoGo Entscheidungen getroffen, User werden umgeleitet und die Quellinstanz wird in den schreibgeschützten Modus versetzt.

  • Launch

Jetzt ist es fast geschafft! Die neuen User werden in der neuen Cloud-Umgebung begrüßt und werden auch durch Schulungen weitergebildet, damit sie die neue Umgebung gleich effizient nutzen können. Zu guter Letzt gibt es einen Rückblick auf die Migration, um die Prozesse immer weiter zu optimieren.

Exkurs: Kundensupport und Confluence Dokumentenmanagement mit der K15t Scroll Solution

Der nächste Schritt ist die sinnvolle Strukturierung und Verwaltung Ihrer Confluence-Instanz und deren Inhalte. Nehmen wir zum Beispiel die Verwaltungsseiten und Dokumentationen zu Ihren Dienstleistungen und Service-Produkten. Zu Beginn: Wenn Kunden den Mehrwert in Ihren Produkten sehen, bleiben sie ihnen auch treu.

 

Wie können Sie sicherstellen, dass Ihre Kunden den Wert Ihres Dienstleistungsportfolios erkennen?
Kunden haben während der Nutzung Ihres Services oder Produktes verschiedene Kontaktpunkte, z. B. mit Ihrem Marketingmaterial, Ihren Support-Mitarbeitern oder Ihrer Produktdokumentation. Daher ist es von entscheidender Bedeutung, den Mehrwert frühzeitig, häufig und an jedem einzelnen Berührungspunkt zwischen Ihren Kunden und Ihren Dienstleistungen zu vermitteln.

Sie können dies erreichen, indem Sie sicherstellen, dass die richtigen Personen in den richtigen Kanälen mit den richtigen Informationen ausgestattet sind. Und auch wenn es vielleicht nicht offensichtlich ist – eine gute Dokumentation ist das Herzstück Ihrer Kundenstrategie. Ein Beispiel:  Die Veröffentlichung eines gut durchdachten Support-Bereichs ermöglicht es Ihren Kunden, sich schnell und zuverlässig selbst zu informieren. Durch den zusätzlichen Aufbau einer internen Wissensdatenbank geben Sie Ihren Support-Teams die Möglichkeit, effizient und präzise auf die Anliegen Ihrer Kunden einzugehen und das Vertrauen der Kunden zu stärken.

Stellen Sie sich den Mehrwert vor den Sie liefern können, wenn jeder im Team – Berater, Produktmanager und Abteilungsleiter – gemeinsam das notwendige Wissen schaffen und aufbauen könnten, das dann über die verschiedenen Berührungspunkte leicht mit den Kunden geteilt werden kann.

Erschließen Sie das Potenzial Ihrer Produkte

Um dies umzusetzen, brauchen Sie eine Lösung, die Wissen von allen beteiligten Seiten integrieren kann und sowohl für Kunden als auch intern verfügbar ist. Hier kommt die Scroll Solution Suite von K15t ins Spiel. Scroll ist eine Dokumentationslösung, die für Confluence entwickelt wurde.

Sie besteht aus einer Sammlung von Atlassian Marketplace Apps, mit denen Sie die Kernfunktionalität von Confluence erweitern können. Mit der K15t Scroll Suite können Sie Ihre Confluence Dokumentation direkt in einem Online Help Center oder als PDF- und Word-Dateien veröffentlichen und gleichzeitig fortschrittliche Content-Management-Funktionen wie Versionierung und Variantenmanagement nutzen.

Zusammen ermöglichen sie Ihnen die Erstellung einer flexiblen, erweiterbaren Dokumentationslösung, die Ihr Team stärkt und Ihre Kunden unterstützt.

Fazit:

So ganz ohne Cloud geht es heutzutage eigentlich schon gar nicht mehr. Privatanwender nutzen schon viele Cloud-Angebote und bei Unternehmen sind Cloud-Services für Bereiche wie CRM, CMS, Projektmanagement, Sicherheit oder Datenspeicherung bereits jetzt sehr beliebt.
Welche Gedanken müssen Sie sich zur Cloud Migration für Ihr Unternehmen machen? Die wichtigsten zwei Punkte sind die Useranzahl und die Apps, die mit migriert werden müssen. Bei den Apps kann K15t mit ihren Cloud Apps helfen und um den Rest kümmern wir uns – natürlich gemeinsam mit Ihnen.

Wenn Sie Interesse an einer Cloud Migration haben, kommen Sie gerne auf uns zu. Schreiben Sie einfach eine Mail an info@anarcon.de und wir werden auf Sie zukommen.

 

4 Gründe warum Sie in die Atlassian Cloud wechseln sollten

Nicht mehr lange bis zum Ende des Server Supports von Atlassian Produkten. Seit Februar 2022 sind Up- oder Downgrades (des User Tier) für Server-Produkte oder Apps nur noch durch einen Umzug entweder in die Cloud oder zu Data Center möglich. Ab Februar 2023 wird dann der Verkauf von Apps für bestehende Server-Instanzen nicht mehr möglich sein, ab Februar 2024 wird der Server-Support komplett eingestellt.

Das heißt es ist höchste Zeit sich mit der Thematik Cloud auseinanderzusetzen. Damit es unsere Kunden und alle Interessierten möglichst einfach haben, steht unser anarcon Consulting Team an Ihrer Seite. Unser Expertenteam greift Ihnen gerne unter die Arme und erkennt durch unseren Health-Check ihrer Instanzen schnell Ihre Bedürfnisse und kann Ihre Migration so individuell für Sie aufbereiten.

Die Vorteile einer Cloud Migration

Privat nutzen Menschen weltweit die Cloud bereits sehr häufig um geräteübergreifend Fotos zu speichern, den Kontostand zu checken, oder Musik, Serien und Filme bei einem Streaminganbieter abzurufen. Warum sollte die Cloud dann nicht auch unsere Arbeitswelt einfacher machen? Auf alle Vorteile der Cloud einzugehen, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Deswegen wird im Folgenden nur auf vier Vorteile eingegangen.

Atlassian Cloud ROI

  • Sicherheit

Das Expertenteam von Atlassian kümmert sich rund um die Uhr um die Sicherheit Ihrer Daten und mit zusätzlichen Sicherheitskontrollen wie SAML-SSO, mehreren Authentifizierungsrichtlinien und SCIM-Benutzer-Lifecycle-Management mit Atlassian Access sorgen Sie ganz einfach für die zusätzliche Sicherheit in Ihrem Unternehmen.

  • Flexibilität

Das Hauptmerkmal der Cloud ist die Flexibilität, denn sie ist skalierbar. Die Anforderungen eines Unternehmen können sich ständig ändern. Ihr Unternehmen wächst oder Ihre Bandbreitenanforderung ändert sich? Die Kapazität lässt sich auf den Remote-Servern eines Cloud-Dienstes rasch erweitern. Gleiches gilt, wenn Sie einmal weniger Platz brauchen. Sie zahlen nur für die tatsächlichen Nutzer und die Server-Hardware passt sich vollautomatisch Ihren Bedürfnisse an.

  • Einfache Wartung

Laut einer Umfrage nehmen Routinearbeiten zur Aufrechterhaltung des Betriebs fast die Hälfte (44 Prozent) der wöchentlichen IT-Zeit in Anspruch. Infolgedessen geben 56 Prozent der CIOs an, dass sie nicht alles erledigen können, was das Unternehmen braucht, und 74 Prozent sagen, dass sie Gefahr laufen, ihren Wettbewerbsvorteil zu verlieren.

Einer der größten Vorteile einer Umstellung auf die Cloud ist die Entlastung Ihres IT-Teams von Sicherheit, Upgrades und Serverwartung. Bei einer On-Premise-Installation muss die IT-Abteilung alles selbst erledigen – oft sogar manuell. Bei der Cloud übernimmt Ihr Anbieter die schwere Arbeit der Wartung, Ressourcenskalierung, Sicherheitsaktualisierungen und Fehlerbehebungen, sodass sich Ihre Teams auf strategische Aufgaben wie Prozessverbesserungen, Teamunterstützung und Planung konzentrieren können.

Ganz zu schweigen davon, dass die Cloud die Zahl der Support-Tickets oft erheblich reduziert. Laut einer Studie von Zendesk melden interne Support-Teams durchschnittlich 500 Support-Tickets pro Monat.

  • Datenschutz und Data Residency

Die Produkte und Praktiken von Atlassian sollen Ihnen ermöglichen, Ihre Daten aktiv zu verwalten und zu kontrollieren und Ihr Unternehmen dabei zu unterstützen, weltweite Datenschutzauflagen wie die DSGVO zu erfüllen. Dank Data Residency erhalten Sie die Kontrolle darüber, wo Ihre definierten Produktdaten für Jira Software, Jira Service Management und Confluence gehostet werden. Sie können entscheiden, ob Daten weltweit verteilt oder an einem bestimmten geografischen Standort, etwa in Europa oder den USA, aufbewahrt werden sollen.

Wenn Sie mehr über das Thema Data Residency bzw. Datenresidenz wissen wollen, laden Sie sich doch das E-Book von Atlassian runter.

Fazit

So ganz ohne Cloud geht es heutzutage eigentlich schon gar nicht mehr. Privatanwender nutzen schon viele Cloud-Angebote und bei Unternehmen sind Cloud-Services für Bereiche wie CRM, CMS, Projektmanagement, Sicherheit oder Datenspeicherung bereits jetzt sehr beliebt. Ich hoffe die genannten Vorteile bewegen Sie dazu, auch ihre Arbeitswelt durch die Cloud zu vereinfachen. Wir unterstützen Sie gerne auf Ihrem Weg (Hier findest Du mehr Details) !

Im nächsten Blogpost erfahren Sie mehr über unseren Ansatz der Cloud Migration und wie Ihnen die Apps von K15t das Leben einfacher machen kann.

Junior Cloud Developer (w/m/d)

Willst du von Anfang an mit dabei sein und mit Forge die Entwicklung von Atlassian Cloud Apps revolutionieren? Bei uns bekommst du Freiräume, um dir das Wissen zu Cloud Entwicklung auf Forge anzueignen und in passenden Kundenprojekten gleich anzuwenden. Starte mit uns deinen Weg zum Experten!

IT / Technology Consultant (w/m/d)

Dir kribbeln die Finger bei aktuellen Technologien wie z.B. Ansible, Docker, OpenStack/AWS/Azure, Atlassian, Selenium, Groovy, Python, git, ElasticSearch, Kibana, Influxdb, Grafana, Prometheus? Schau mal rein!

Atlassian Consultant (w/m/d)

Du lernst gerne dazu und hast Spaß daran, eine Lösung für neue Herausforderungen zu finden? Dann werde Teil unseres Atlassian Beratungsteams.

Agile Business Consultant (w/m/d)

Dir macht es Spaß in Kundenprojekten internationaler Unternehmen mitzuarbeiten und du bleibst auch in einem fordernden Umfeld motiviert & fokussiert?
Du hast eine Leidenschaft für das Lösen komplexer Problemstellungen und agile Arbeitsmethoden?
Dann komm ins anarcon Team als Agile Business Consultant!

Agile Coach/Scrum Master (w/m/d)

Du arbeitest gerne in einem sich stetig verändernden Umfeld und es macht dir Spaß Teams in Richtung agiles Arbeiten zu strukturieren und zu begleiten? Du hast eine Leidenschaft für agile Methoden und die dazugehörigen Tools (z.B. Jira) ? Dann komm ins anarcon Team als Agile Coach oder Scrum Master!

Auf ein Flat White mit Pascal

Servus Pascal, was machst du genau in der anarcon?

Servus Dani! In der anarcon bin ich im Business Consulting und habe dort auch Verantwortlichkeiten und führende Aufgaben. Die Themen sind sehr unterschiedlich. Ich bin im Account Management tätig, das heißt ich darf Kunden betreuen, Kunden aufbauen, Neukunden gewinnen und Pitchen beim Kunden. Ich bin aber auch in Projekten operativ tätig und bin Teil mehrerer Teams bei einem unserer großen Kunden. Meine Hauptaufgaben sind in der klassischen Management Beratung und Methodenberatung im Sinne von agiler Transformation. Nebenher unterstütze ich natürlich auch unser Marketing Team, Recruiting und bespreche mit Volker (Geschäftsführer) unsere Strategie.

Warum bist du Consultant geworden?

Die abwechslungsreiche, fordernde Arbeit, welche ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Lösungskompetenz erfordert, passt perfekt zu meinen Stärken. Dazu kommt noch, dass ich durch den direkten Kontakt in das Senior Management unserer Kunden auch eine ganzheitliche Sicht auf die jeweiligen Organisationen bekomme. Das Reisen macht normalerweise auch einen Teil unserer Arbeit aus und ist gleichzeitig auch eines meiner liebsten Hobbys.

Wie schaut ein normaler Arbeitstag bei dir aus?

Da es häufig vorkommen kann, dass ich sehr viele unterschiedliche Themen am Tag habe, ist es für mich besonders wichtig mich in der Früh als Erstes zu organisieren. Dabei erstelle ich mir ein Tagesbacklog mit Kanban und priorisiere dort dann alle Aufgaben des Tages. Ich versuche mir hierbei immer die Frage zu stellen: „Was bringt unseren Kunden den größten Mehrwert?“. Ab ca. 9 Uhr geht dann das Tagesgeschäft mit unterschiedlichen Projekten und Meetings los. Woran ich aktuell noch arbeite, ist ein kleines Recap/Retro am Abend, um den Tag Revue passieren zu lassen und aus den Erkenntnissen zu lernen.

Wie ist die Unternehmensstruktur in der anarcon?

Wir bei der anarcon haben kaum bis gar keine Hierarchien. Wir haben eine logische, rechtliche Hierarchie und das ist unser Geschäftsführer Volker. Darüber hinaus haben wir Prokuristen, wo ich auch einer davon sein darf. Diese vertreten das Unternehmen in wichtigen vertraglichen Fragen. Teams bilden sich fachübergreifend zu bestimmten Projekten oder Tools. Verantwortliche gibt es natürlich in den einzelnen Teams auch. Diese sind in der Praxis meistens unsere Accounts Heads, die für die Kunden zuständig sind.

Wie funktioniert der Gedanke der eigenverantwortlichen Teams? 

Die gemeinsame Mission fördert die Frage, wer welche Stärken einbringen kann. Es gibt Menschen, die gerne Verantwortung übernehmen und es gibt Menschen, die lieber im Hintergrund arbeiten. Durch die Eigenverantwortung der Teams hinterfragen sich die Teams auch selbst viel mehr und finden so unter erhöhter Motivation ihren ganz eigenen Lösungsansatz. So bilden sich unsere interdisziplinären Teams und das funktioniert meiner Meinung nach sehr gut.

Wie läuft die Remote Arbeit? Vor allem in den letzten zwei Jahren?

Sowohl im Kundenumfeld als auch intern hat sich schon sehr viel getan. Man ist mittlerweile ständig in Calls und macht nahezu fast alles virtuell. Das hat natürlich den Vorteil, dass man effizienter arbeiten kann, da man sich viele Wege spart. Dies gibt den Menschen auch mehr wirkliche Freizeit und Raum für Erholung. Die Remote Arbeit an sich bietet einfach mehr Freiheiten für Kolleg:innen mit Kindern oder für reisefreudige Menschen wie mich. Ich reise beispielsweise auch gerne mal am Donnerstag nach der Arbeit in eine andere Stadt und arbeite dann am Fre

itag Remote.

Schwierig finde ich es allerdings, dass sich eine Arbeitsweise einstellt, die aufgrund der extremen Effizienzoptimierung nur wenig Raum für Kreativität und konzentrierte Arbeit zulässt. Teilweise habe ich zwischen Calls keine Zeit, um das vergangene Meeting nachzubereiten oder mir mal einen Kaffee zu holen. In vielen Unternehmen gibt es schon gewisse Regeln, damit sich das ein wenig bessert. Zum Beispiel finden Meetings immer nur um 15 nach statt oder es werden Meeting-freie Vormittage eingeführt. Diese Ideen werden in meiner Beobachtung vor allem in Enterprises derzeit noch nicht mit der erforderlichen Disziplin umgesetzt, aber der Ansatz ist auf jeden Fall der richtige.

Das Thema Vertrauen spielt im Kundengeschäft eine zentrale Rolle und ist in Remote Zeiten deutlich schwieriger aufzubauen, da es einfach weniger persönlichen vor Ort Kontakt zum Kunden gibt. Vor der Pandemie ist man noch öfter gemeinsam Essen gegangen oder konnte die Kundenbindung durch Events stärken. Diese Sachen gehen mir in der Remote Arbeit ein bisschen verloren. Ich wünsche uns sehr, dass es bald wieder eine gesunde Balance zwischen wertvollem, persönlichem Kontakt und den neu erkannten Vorteilen der Remote Arbeit gibt.

Gibt es bei dir besonders stressige Tage? Wenn ja wie gehst du damit um?

Tatsächlich ist das Belastungslevel in unserem Geschäft meistens etwas höher, weswegen ich meine Tätigkeiten wie bereits angesprochen, in der Früh sorgfältig nach Wichtigkeit priorisieren muss. Dabei konzentriere ich mich meist auf die drei für unser Unternehmen wichtigsten Aufgaben des Tages – so gerate ich oftmals erst gar nicht in potenziell stressige Situationen, weil ich weiß welche Themen vorrangig zu bearbeiten sind.

Es gibt auch noch einige effektive Zeitmanagement Methoden, die ich sehr empfehlen kann. Bei der Pomodoro-Technik beispielsweise geht es darum den Tag in 25 Minuten Arbeitseinheiten (für ein Thema!) einzuteilen, damit man eine Balance aus konzentriertem Arbeiten und Pausen hat. Oder meine Lieblingsmethode „Eat the frog“, bei welcher man mit der unangenehmsten Aufgabe des Tages startet um danach mit hoffentlich mehr Leichtigkeit an die weiteren Themen zu gehen.

Ein gewisses Maß an Gelassenheit kann ich sowieso nur jedem empfehlen. Nicht alles persönlich nehmen, nicht alles auf die Waagschale legen. Das ist aber zugleich auch meine größtes Wachstumsfeld, da ich mich als sehr ambitionierten Menschen beschreiben würde.

Gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten?

Das Thema Weiterbildungen und Training ist unglaublich wichtig, da es neue Türen in der Arbeitswelt öffnen kann. Ich blocke mir gerne mal am Freitag oder an Randzeiten eine Stunde, um Trainings beispielsweise via LinkedIn Learning oder Udemy zu absolvieren. Ich möchte jeden dazu ermutigen die eigene Weiterentwicklung nicht zu vernachlässigen und sich Inspiration für Innovation zu suchen, aber auch das hat wieder sehr stark mit dem Priorisieren von Aufgaben zu tun.

Vielen Dank für deine Zeit, Pascal!